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Wie kauft man in Frankreich ?

Wie kauft man in Frankreich ?


DER KAUFPROZESS
Der Akquisitionsprozess einer Immobilie in Frankreich besteht aus mehreren Phasen:

1) Zu Beginn des Prozesses steht in der Regel ein "Versprechen zum Kauf", ein schriftliches Angebot von dem potentiellen Käufer. Dieser Schritt ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, wird in der Regel aber in dem Fall getan, wenn der potenzielle Käufer einen anderen Preis anbietet als ursprünglich ausgeschrieben.

2) Mit einer Einigung über die Parameter des Kaufvertrags unterzeichnen die Parteien einen "Kaufvertrag ". Dieser enthält bereits die Bedingungen für den Verkauf, und ist in der Regel ein fester Vertrag für beide Parteien. Die Unterzeichnung der Vereinbarung wird durch eine Anzahlung von 10% des Kaufpreises begleitet. Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung hat der Käufer eine Widerrufsfrist von zehn Tagen, in denen er den Vertrag (per Einschreiben und Eingangs-Quittung) kündigen kann, ohne dass rechtliche Nachteile entstehen. Der Verkäufer jedoch kann sich aus dem Vertrag nicht mehr ohne kapitalen Grund zurückziehen.

3) Nach Ablauf der Widerrufsfrist wird der Vertrag für beide Parteien bindend. In diesem Stadium kann der Käufer den Vertrag nicht kündigen, ohne seine Kaution zu verlieren. Die Kaution ist natürlich in vollem Umfang berücksichtigt und aus dem Kaufpreis bei Abschluss des Verkaufs abgezogen.
Jedoch kann der Kompromiss eine Reihe von aufschiebenden Bedingungen enthalten (die aufschiebende Klauseln), von der die Gültigkeit des Vertrages abhängt. Die meisten dieser Bedingungen beeinflussen die Fähigkeit des Käufers Finanzierung für den Kauf von einem Kreditgeber (d.h. ein Darlehen von einer Bank) zu erhalten. Jedoch können auch andere Bedingungen die Fähigkeit des Käufers beeinflussen, eine Baugenehmigung zu erhalten. Falls eine solche Bedingung nicht erfüllt ist, so hat der Käufer das Recht, den Kauf nicht zu vollziehen ohne dafür eine Vertragsstrafe zu erhalten.

4) Die Unterzeichnung des endgültigen Vertrags, „acte de vente" oder "acte authentique“, ist vor einem Notar durchzuführen. In Frankreich ist ein Notar ein Jurist, der als Regierungsbeamter fungiert. Er ist gesetzlich dazu angehalten, unparteiisch zu handeln, d. h. sowohl für den Käufer als auch den Verkäufer, und dafür zu sorgen, dass der Verkauf allen gesetzlichen Anforderungen entspricht.


BERICHTE UND DIAGNOSEN
Eine Reihe verbindlicher Diagnosen muss für den Verkauf zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel sind der Energieausweis sowie eine Kontrolle der Einrichtung der Elektrik, die älter als 15 Jahre ist, in allen Fällen obligatorisch. Ein Bericht über die mögliche Existenz von Blei muss bereitgestellt werden, wenn das Haus vor 1948 erbaut wurde. Andere Berichte sind je nach Erbauungsjahr obligatorisch, wie z. B. für Asbest, Termiten, Gasanlagen sowie natürliche und technologische Risiken.


DIE KAUFGEBÜHREN
In Frankreich enthält der veröffentlichte Verkaufspreis in der Regel die Kommission des Immobilienmaklers. Die Verkaufsprovision wird normalerweise vom Verkäufer bezahlt.
Neben dem Kaufpreis zahlt der Käufer in jedem Fall die Notargebühren und Anmeldegebühren (Transfersteuern, Registrierungsgebühren usw.), die in der Regel knappe 7% des Kaufpreises betragen.
 

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